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Hier finden Sie aktuelle Nachrichten aus der Schulgemeinde.






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Die Nacht – Eine literarische Revue

Hamm/Sieg - Passend zum Thema der Nacht gestalteten der Leistungs- und Grundkurs Deutsch (Klassenstufe 12) der IGS Hamm unter der Leitung von Studienrätin Katthagen am 26. Juni 2012 eine literarische Revue an der Schule.

Das Publikum wurde von den Moderatoren Malte von Glasow und Leon Wipper durch ein Programm von unterschiedlichen Gedichtvorträgen, Theater- und themenbegleitenden Inszenierungen geführt. Von einer fesselnden Erzählung des weißen Hais, über eine kleine Nachtmusik von Mozart, gefolgt vom Gesang von Marie Blank und Maike Schug, war das Abendprogramm sehr abwechslungsreich und dadurch besonders faszinierend gestaltet. Den Höhepunkt des Abends bildete eine Modenschau, bei der wunderschöne Abendkleider von den Damen des Abends präsentiert wurden. Als Theateraufführungen gab es eine Szene aus Goethes Faust, aber auch die Geschichte des Sterntalers und ein „Sommernachtstraum“ waren auf der Bühne vertreten.

In den Pausen hatten die Gäste die Möglichkeit, bei einem kleinen Snack vom liebevoll hergerichteten Buffet die Fotoausstellung der Kunstkurse der MSS 12 zu begutachten und auch selbst einige Bilder zu erwerben.

Für die besonderen Effekte wie z. B. das Licht, den Nebel und den Sound, war die Technikgruppe verantwortlich, die sich aus Jan Strobel, Martin König, Jonathan Nordhoff und Fabian Dichant zusammensetzte und  für einen reibungslosen Ablauf sorgte.

Die Turnhallengestaltung wurde von Jana-Christin Claus, Jacqueline Gütig, Cassandra Reinelt und Lena Koch übernommen, die auf einem großen Bild, eine nächtliche Landschaft sowie weitere abstrakte Bilder zur Nacht schufen.

Darüber hinaus waren noch zahlreiche weitere Schüler/innen der Jahrgangsstufe 12 an der Gestaltungen des gelungenen Abends beteiligt. An alle ergeht an dieser Stelle herzlicher Dank!

Maike Schug, begleitet von Malte von Glasow, singt „Durch die Nacht“


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Zeitzeuge des Stauffenberg Attentats in der IGS-Hamm

Kurt Salterberg referiert vor 80 Schülern

Zeitzeuge des Stauffenberg Attentats in der IGS-Hamm

Hamm/Sieg - Kurt Salterberg, letzter verbleibender Zeitzeuge des Stauffenberg Attentats von 1944, schildert Schülern der Integrierten Gesamtschule Hamm seine Erlebnisse in der Zeit des Nationalsozialismus. In beeindruckender Weise beschreibt er seine Empfindungen und Gedanken, unter anderem als er sich als Wachposten zur Zeit der Explosion vor der Besprechungsbaracke befand.

Gespannt lauschten am vergangenen Mittwoch rund 80 Teilnehmer dem bewegenden Vortrag Salterbergs, während der von Studienrat Michael Wertebach organisierten vierstündigen Veranstaltung im Filmraum der IGS. Kurt Salterberg ist heute fast 90 Jahre alt, das Attentat des Claus Schenk Graf von Stauffenberg liegt am 20. Juli, 68 Jahre zurück, doch durch die Schilderung des Zeitzeugen werden die Zuhörer in die Zeit damals zurück versetzt. Durch den ausführlichen Bericht seines Lebensweges gelingt es Kurt Salterberg die Zeit des Nationalsozialismus am Schicksal eines einzelnen Lebens in ihrem Zusammenhang, aber auch in vielen interessanten Details lebendig werden zu lassen. Besonders sind die Schüler beeindruckt als sie hören, wie weit Hitlers Ideologie in den Alltag hinein reichte. So wurde Ehepaaren bei der Trauung „Hitlers, Mein Kampf“ überreicht, damit sich Hitlers Ideen in jedem Haushalt befanden. Sachlich berichtet er von einem Zusammentreffen als Wachsoldat mit Hitler selbst und beantwortet Fragen zur Bewertung der Geschehnisse während des Krieges und der nationalsozialistischen Herrschaft. Dass dem damaligen Gefreiten Kurt Salterberg seine Erlebnisse auch heute noch sehr nahe gehen, war am Ende des Vortrags deutlich zu spüren. Sichtlich bewegt erzählt er von ganz persönlichen Begegnungen, von Kameraden und Situationen, dem Wandel von Sichtweisen und Einschätzungen, die seinen Vortrag zu einer ergreifenden Begegnung mit einem Ausschnitt der Geschichtsschreibung werden lassen.



 
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